Die Ergonomie ist die Anpassung der Arbeitsplätze an den Menschen. Das Hauptaugenmerk liegt also darin, unsere Arbeitsplätze so zu gestalten, dass wir Menschen daran arbeiten können ohne krank zu werden. Das bedeutet, dass wir so sitzen, stehen und uns bewegen, wie es unsere ursprüngliche Anatomie vorgesehen hat. Wir werden nicht an die Arbeitsplätze „zurechtgpfeilt“, sondern es erfolgt eine Anpassung an den Menschen.

Anpassung an den Menschen

Wir sitzen im richtigen Winkel, schauen geneigt auf dem Bildschirm und wählen die richtige Tischhöhe. Die Aufzählung ist aber hier noch nicht beendet.
Die Umsetzung optimaler Ergonomie, also die ideale Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen, müssen ebenso geplant und geübt werden, wie die Arbeitsprozesse selbst.
Die Themen Verhältnisergonomie und Verhaltensergonomie müssen deswegen auf den Punkt gebracht werden. Sowohl bei den Gebäude- und Einrichtungsplanern wie auch bei Führungskräften und Beschäftigten.

Ergonomie als Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) muss die ergonomische Einrichtung der Arbeitsplätze ein wichtiges Thema sein. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind ebenfalls mit der Thematik vertraut, da die menschengerechte Gestaltung der Arbeitsplätze ein fester Bestandteil der Gefährungsbeurteilung darstellt.

Ergonomie der Arbeitsplätze: Anpassung an den Menschen