Seit Kurzem ist die ASR A3.7 „Lärm“ gültig. Die Bezeichnung „Lärm“ ist strenggenommen nicht ganz korrekt, denn diese wird i.d.R. nur für Schallpegel von mehr als 80 dB(A) verwendet. Dafür ist nach wie vor die Lärm- und Vibrations- Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) wirksam. In dieser finden sich Regelungen, die vor allem dauerhaften Gehörschädigungen verhindern sollen.

Was regelt die ASR A3.7 „Lärm“?

Immer mehr rückt die psychische Gesundheit der Beschäftigten in den Vordergrund. Die Psyche kann belastet werden, wenn bspw. seelische Probleme vorherrschen oder auch Geräuschpegel längere Zeit wirken, ohne dass die Schwelle von 80 dB(A) überschritten wird. Sie kennen das sicher alle: dieses ständige Rauschen oder die fiesen Pfeiftöne. Bei Tätigkeiten, die eine gewisse Konzentrationsfähigkeit erfordern, kommt schon mal eine Überforderung ans Licht. Sicherlich ist es manchmal so, dass man diesen Zustand nicht sofort bemerkt.

Genau diese Geräuschpegel, zwischen 55 und 70 dB(A) sind Gegenstand der ASR A3.7 „Lärm“. In dieser wird klar zwischen auralen (also das Gehör schädigende Schallpegel) und extra-auralen Lärmwirkungen unterschieden. In der neuen ASR wird bereits darauf hingewiesen, dass ein Dauerschallpegel von 70 dB(A) eine reversible Hörminderung verursachen kann. Ab 80 dB(A) wird es dann irreversibel.

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Neue Arbeitsstättenregel – die ASR A3.7 „Lärm“

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