Sucht wird nicht gern thematisiert wird. Prinzipiell ist Sucht mehr als Alkohol. Deswegen ist das Thema so vielfältig und so kompliziert. Das mag daran liegen, dass es viele Mythen gibt, aber auch, weil sich die Betroffenen schämen. Dabei gibt es nicht nur eine Abhängigkeit nach Alkohol oder Drogen, sondern auch nach Anerkennung und den neuen internetbasierten Medien.

Interessant ist dabei, welche Probleme die Sucht am Arbeitsplatz bringt und in welches Dilemma die Führungskräfte kommen. Auf der einen Seite, sind die Unternehmer und deren Führungskräfte durch die Fürsorgepflicht dazu verdonnert, den Betroffenen zu helfen, aber wissen oft nicht, wie sie das anstellen sollen.

Sucht im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

In dem Buch „Warum Sucht mehr als Alkohol ist“ soll ein Verständnis der verschiedenen Formen der Sucht, für Beschäftigte, Kollegen und Vorgesetzte geschaffen werden.  Es wird auf die unterschiedlichen Ausprägungen eingegangen, und die Wirkung von Hormonen und Botenstoffen angerissen. Jedoch bleibt das Buch ein Überblick. Allerdings wird auch der Fokus auf die Möglichkeiten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gelegt, die Handlungspflicht der Vorgesetzten wird Beleuchtet und es kann auch Angehörigen helfen, die Ursachen der Sucht zu erkennen.

Worum geht es in „Warum Sucht mehr als Alkohol ist“?

In diesem Buch erwarten Sie fie folgenden Inhalte:

  • SUCHT – WAS IST DAS EIGENTLICH UND WELCHE PROBLEME GIBT ES?
    • Was ist Sucht?
    • Süchte als Übersicht
    • Die Schwierigkeiten durch Sucht
    • Suchtprävention am Arbeitsplatz und Unterstützung
    • Zahlen und Fakten
    • Was ist eine Co-Abhängigkeit?
    • Das eigene Leben schwindet
    • Co-Abhängigkeit: Abhängig vom Abhängigen
    • Co-Abhängig am Arbeitsplatz
  • BOTENSTOFFE IM GEHIRN – WAS MACHT UNS GLÜCKLICH UND WAS KRANK?
    • Serotonin
    • Noradrenalin
    • Endorphine, die körpereigenen Drogen als Botenstoffe
    • Wie können Endorphine erzeugt werden
    • Dopamin: Moleküle sind Botenstoffe und Hormone
  • UNSER BELOHNUNGSSYSTEM UND DIE CHEMIE DIE SÜCHTIG MACHT
    • Die negative Kehrseite unseres chemischen Belohnungssystems
    • Die Entdeckung des Belohnungssystems war ein Fehler im System
    • Das limbische System und der Nucleus accumbens
    • Dopamin allein macht nicht glücklich – Belohnungssystem heißt mehr
    • Dopamin spielt eine Rolle bei Suchterkrankungen
    • Experimente zum Belohnungssystem zur Erklären der Suchtentstehung
    • Mit Dopamin-Neuronen die Entzugsproblematik erklären
    • Beim Belohnungssystem dient das Dopamin als Kontrollinstanz beim Sattmachen
    • Unser Belohnungssystem in der der modernen Welt
  • ALKOHOLKRANK AM ARBEITSPLATZ – FOLGEN ALKOHOL AM ARBEITSPLATZ
    • Welche Folgen entstehen durch den Konsum von Alkohol?
    • Alkoholabhängigkeit
    • Ursachen der Alkoholabhängigkeit
    • Wen kann die Alkoholabhängigkeit treffen?
  • ALKOHOL AM ARBEITSPLATZ – LANGE UNERKANNT UND TOLERIERT
    • Schlechter Ruf und Mehrarbeit für Kollegen
    • Kündigung: Ja oder nein?
    • Körper und Verhalten beeinträchtigt – Reaktionsvermögen eingeschränkt
    • Die Promilletreppe
    • Alkohol und das Ursachengeflecht der Sucht
    • Prävention am Arbeitsplatz wichtig
    • Alkoholabhängigkeit durch den Arbeitsplatz – Besonders gefährdete Berufsgruppen
    • Gesundheitliche Folgen von Alkohol und dem Missbrauch
    • Die Belastung der Leber ist enorm
    • Magen und Verdauungsapparat schädigen
    • Probleme mit Hormonen und Seele
    • Alkohol bei werdenden Müttern
    • Alkohol und das Krebsrisiko
    • Nervenschäden durch langfristigen Alkoholkonsum
    • Das Gehirn kann schrumpfen und wachsen
    • Alkohol und die Nervenschäden
    • Auswirkungen auf die Psyche
    • Trotz Schlaf nicht ausgeruht
    • Unfallgefahr am Arbeitsplatz
    • Soziale Folgen von Alkohol und dem langfristigen Konsum
    • Konflikte mit Familie und Freunden
    • Kinder sind die Leidtragenden
    • Geldsorgen, Aggressionen und Isolation
    • Ein „anderer“ Mensch
    • Berufliche Folgen des Alkoholmissbrauchs
  • MARIHUANA UND HASCHISCH = CANNABIS – DIE ZUBEREITUNGSFORM ENTSCHEIDET
    • Haschisch als Harz vom Cannabis
    • Marihuana als „Kraut“
    • Cannabis führt zu einer steigenden Zahl junger Konsumenten – Präventionsmaßnahmen dringend notwendig
    • Worin besteht die Gefahr bei Cannabis?
    • Auch Nebenstoffe der Konsummittel schädlich
    • Wirkung von THC
    • Weitere Risiken des Cannabiskonsums
    • Langer Nachweis von Cannabis möglich
    • Aufklärung über Probleme notwendig
  • CRYSTAL METH (METHAMPHETAMIN) GEHT LEIDER SCHNELL
    • Eigenschaften, Konsum und Gefährdungen von Crystal Meth
  • AMPHETAMINE ALS ALTES ARZNEIMITTEL – DESWEGEN SIND SIE VERBOTEN
    • In der Historie ein Arzneimittel
    • Amphetamine als Pulver oder Tablette?
    • Rechtslage
    • Wirkung der Amphetamine
    • Probleme und Gefahren durch die Einnahme von Speed
    • Berufliche und soziale Folgen
  • KOKAIN UND COCA-COLA – DER KOKASTRAUCH AUS SÜDAMERIKA
    • Der Kokastrauch für Getränke und Medikamente
    • Kokain fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und ist verboten
    • Kokain als Gefährdung am Arbeitsplatz
  • AUF DEM WEG ZUM HEROIN – SCHLAFMOHN, OPIUM, MORPHIN
    • Was ist der Unterschied zwischen Opiaten und Opioiden?
    • Medizinischer Einsatz von Opiaten oder Opioiden
    • Codein
    • Morphin
    • Vom Morphin zum Heroin
    • Welche Wirkungen hat Heroin auf den Körper?
    • Jede Medaille hat eine zweite Seite – Nebenwirkungen von Heroin
    • Ohne Organschäden trotzdem in den Tod
    • Das soziale Leben der Heroinsüchtigen
  • LSD – LYSERGSÄUREDIÄTHYLAMID FÜR DEN TRIP
    • Die Probleme, welche durch die Einnahme von LSD entstehen
    • Wie zeigt sich die Wirkung von LSD?
    • Kann man an einer Überdosis LSD sterben?
  • ABHÄNGIGKEIT DURCH SCHMERZMITTEL – EIN THEMA IM BGM?
    • Heroin – Stärker als Morphium
    • Schmerzmittel sind nur eine Waffe gegen Symptome, nicht gegen die Ursache
    • Die notwendige Entscheidung hilft aus der Sucht
    • Was haben Schmerzmittel mit dem Arbeitsplatz zu tun?
  • FOMO – ABLENKUNG DURCH DIE ANGST ETWAS ZU VERPASSEN
    • FOMO heißt auch Freude durch Belohnung
    • Real, unreal, wichtig oder unwichtig?
    • Ablenkung während der Arbeit ist gefährlich
    • Das Sozialleben am Arbeitsplatz ist wichtig
    • FOMO im Zusammenhang mit der ständigen Erreichbarkeit
    • Gesundheitsmanagement: Betrieblich und Persönlich als Einheit
  • SUCHTERKRANKUNGEN – PRÄVENTION BEGINNT OBEN
    • Verschleiern der Suchterkrankungen in der Außenwirkung sind die modernen Lügen
    • Was ist die „Fürsorgepflicht des Arbeitgebers“?
    • Im Betrieb offen mit der Suchterkrankung umgehen – Oben beginnt es
    • Eine neue Kultur zum Nachdenken
  • FÜRSORGEPFLICHT DER VORGESETZTEN BEI ERKRANKTEN MITARBEITERN
    • Was genau bedeutet „Eine Gefährdung darstellen?“
    • Unterlassene Hilfeleistung, aber wo kein Kläger, da kein Richter
    • Wie sieht es bei Erkältungskrankheiten mit der Fürsorgepflicht aus?
    • Wann verstößt eine Führungskraft gegen die Fürsorgepflicht?
    • Wie sieht es mit Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe aus?
    • Konzentration bei Krankheiten
    • Präsentismus – wenn sich Beschäftigte krank zur Arbeit schleppen
    • Präsentismus ist das große Problem für die Erfassung des Krankenstandes
    • Iwan P. Pawlow und die klassische Konditionierung
    • Kurzfristige vs. Längerfristige Erkrankungen
    • Kommen wir zurück zur Sucht
    • Ohne BGM läuft es nicht
  • BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT (BGM) FÜR GESUNDE MITARBEITER
  • FEHLZEITENMANAGEMENT – DIE AUSFALLZEITEN LASSEN SICH STEUERN
    • Arbeitsbedingte Einflüsse auf den Krankenstand durch Fehlzeitenmanagement ermitteln
    • Fehlzeiten allein sagen nichts über Krankenstand aus
  • NOTFALL- UND KRISENMANAGEMENT FÜR PRÄVENTION UND NACHSORGE
    • Die Lebenskrise als Folge eines unzureichenden Notfall- und Krisenmanagements
  • BETRIEBLICHES EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT (BEM) ALS BESTANDTEIL VOM BGM
    • Ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ist vorteilhaft
    • Betriebliches Eingliederungsmanagement: Verkürzung der Arbeitsunfähigkeit
    • Positive Vereinbarung und Gesprächsatmosphäre

 

Buch: Warum Sucht mehr als Alkohol ist – Abhängigkeit am Arbeitsplatz
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